Daten, vor allem fürs Internet, sollen künftig mit Hochgeschwindigkeit bis ins Geschäftshaus und in die Wohnung transportiert werden. Das wachsende Bedürfnis, immer grössere Datenmengen immer schneller konsumieren zu können, ist auch mittelfristig wohl nicht aufzuhalten. Heutige Beispiele von Datenfressern sind das HD-Fernsehen, das Downloaden von Filmen, hochauflösende Fotos oder Videos und nicht zuletzt die geschäftliche Übertragung grosser Datenmengen (zum Beispiel Video-Konferenzen, Teleworking etc.). Der Datenhunger wird wohl auch in Zukunft weiter wachsen. Und irgendwann wird das heute bestehende Kupfernetz an seine Grenzen stossen. Es gibt im Prinzip zwei Netztypen, welche diese Bedingungen erfüllen: das Kabel der Kabelnetzbetreiber und vor allem die Glasfaser, die bis zum Verbraucher gelegt wird (Fiber to the home, FTTH). Da in diese Feinstverteilung der Glasfasernetze in den nächsten Jahren von Telco-Firmen, Elektrizitätswerken (EW) und einigen Kabelnetzbetreibern sehr viel Geld investiert wird, sollte heute auch der Durchschnittskonsument eine Ahnung haben, worum es dabei geht. Weshalb und wo wird in Glasfasernetze investiert? Wer sind die Beteiligten? Wem nützen diese Netze? Was meint die Politik dazu? Solche Fragen möchte ich in diesem Blogartikel und später in zwei weiteren Beiträgen aus meiner Laiensicht beantworten. » weiterlesen