Viele nützliche Apps finden ist eines, das gewünschte auf dem Gerät auch wiederfinden, das andere. Einige Tipps.
Über Apps, die kleinen praktischen Programme für Smartphones und Tablet-PCs, hatte ich schon am 17.12.2010 auf meinem Blog berichtet.
Heute sind Apps für jedermann enorm praktische Helfer auf mobilen Geräten. Es gibt für alle Typen von Smartphones (iPhone etc.) und Tablet-PCs (iPad etc.) schon Hunderttausende, und jeden Tag werden es mehr. Das bringt auch Nachteile. Denn bei dieser überbordenden Fülle gibt es sicher welche, die Sie interessieren könnten, aber Sie wissen gar nicht, dass es sie gibt oder wie man sie findet. Und ein Zweites: Auf einem Handybildschirm haben etwa 16 App Icons Platz. Wenn Sie vielleicht zwei oder drei Seiten gefüllt haben, wollen Sie kein weiteres App mehr downloaden, weil sie es dann nur mit Mühe finden würden. Das muss nicht sein!
Gute Apps finden
Im oben zitierten Blogpost hatte ich schon auf eine Suchhilfe für Apps hingewiesen: den Appvisor von Swisscom. Es gibt ihn heute für Apple-Geräte (iPhone, iPad) wie auch für Android-Geräte. Der Appvisor ist selber eine App. Er hilft, Übersicht zu schaffen über individuell interessante Apps. Anhand Ihrer Ortseinstellung und Interessen sucht Ihnen der Appvisor die für Sie vermutlich attraktivsten Apps aus. Andere App-Nutzer können die Apps bewerten, was für Sie eine weitere Entscheidungshilfe sein kann. Der Appvisor wird stets aktuell gehalten, so dass Sie ihn ab und zu wieder konsultieren sollten.
Als weitere Hilfe finden Sie im Web den AppKing. Dieser Gratisservice sucht und testet die besten und beliebtesten Apps für iPhone und iPad. Unter 12 Kategorien können Sie nach den bestbeurteilten und deren Bewertung suchen (zum Beispiel zu Fotografie, News, Reisen, Shopping oder Spiele). Weitere Kategorien sind u.a. Gratis Apps, iPad Apps, Schweizer Apps oder die allerneusten iPhone Apps. Jede getestete App hat eine Kurzbeschreibung und eine Grobbeurteilung mit Sternen *****, dazu eine vollständige Beurteilung nach Preis, Bedienung, Design und Nutzen. Man kann dann auch gleich in den App Store einsteigen und eine App buchen. Ich finde: eine sehr gute Sache!
Hilfe! Ich finde meine App nicht mehr!
Wer einmal den individuellen Nutzen von Apps kennengelernt hat, ergänzt seine Sammlung auf dem Mobilgeräte immer weiter. So kann man gut und gerne auf 20 – 30 Apps oder mehr kommen und bald einmal die Übersicht über seinen App-Schatz verlieren. Vielleicht findet man noch heraus, dass man seine Apps auf verschiedene Home-Bildschirmseiten verteilen kann; jede Seite kann dann eine selber gewählte (aber nicht benannte) Themengruppe bedeuten. Das geht vermutlich bei allen Smartphonetypen. Bei meinem iPhone muss ich einfach ein App-Icon länger berühren, und schon schlottern alle Apps. Diese kann ich dann einzeln mit dem Finger auf der gleichen Seite oder (über den Rand hinaus) auf eine andere Seite verschieben. Die Reihenfolge kann ich nach eigenem Gusto wählen und immer wieder verändern. Mit der Home-Taste kann ich alles einfrieren, das lustige Geschlotter hört auf.
Von einem iPhone-Freak habe ich kürzlich einen interessanten, praktischen Tipp erhalten, den ich im iPhone-Benutzerhandbuch nicht gefunden hatte und den ich deshalb gerne hier weitergebe. Mit diesem Smartphonetyp (und wahrscheinlich nur mit diesem) kann man direkt auf den Home-Bildschirmen beschriftbare App-Ordner kreieren und die passenden Apps dort zuordnen. Das geht ganz einfach: Zunächst die Apps wie oben beschrieben aktivieren, d.h. zum Schlottern bringen. Dann zwei Apps, die man gruppieren möchte (zum Beispiel solche das Reisen betreffend), so zusammenführen, dass man die eine App mit dem Finger über die andere führt. Jetzt bildet sich automatisch ein Ordner, den man mit weiteren ähnlichen Apps ergänzen kann. Das iPhone erkennt die Thematik der App und gibt dem Ordner einen Namen (im Beispiel: „Reisen“). Diesen kann man individuell ändern. So bildet das Gerät beispielsweise Ordner für Nachrichten, Musik, Unterhaltung, Soziale Netzwerke, Dienstprogramme. Jeder Ordner erhält ein eigenes Icon als Microbildschirm, das man nach Belieben auf dem Home-Bildschirm platzieren kann. So habe ich mir sieben Ordner gestaltet, und ich habe nur noch zwei Bildschirmseiten zum Scrollen. Übersicht total!
Beste Grüsse
Franz Haller

Ich bin Franz Haller. Ich publiziere möglichst praxisbezogene Beiträge über den erfolgreichen, nutzen-stiftenden Umgang mit digitalen Medien, insbesondere zuhanden von darin noch nicht so geübten Lesenden.







[...] direkt aufs Smartphone laden kann, habe ich auf meinem Blog schon mehrmals berichtet, letztmals am 4. November 2011. Ich habe inzwischen zwei Webseiten gefunden, auf denen Tipps zur Wahl wirklich nützlicher Apps [...]