Websuche mit Microsofts Bing

Geschrieben am 4. Oktober 2011
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Sie kennen natürlich Google als die Suchmaschine par excellence im Internet. Google bringt es in dieser Sparte bei uns ja auch immer noch auf etwa 90% Marktanteil, und der Duden kennt das Verb „googeln“. Die Nummer zwei ist heute noch Yahoo. Aber auf Platz drei der meistbesuchten Search Engines steht die 2009 von Microsoft eingeführte, erfolgreiche Suchmaschine Bing.

Microsoft charakterisiert sie lieber als Entscheidungsmaschine, da Bing nicht nur als Trefferliste auf einfache Fragen funktionieren, sondern relevante Antworten auch auf schwierigere Fragen finden soll. Bing will neben Google einen Mehrwert bieten. So setzt Bing neben der Hauptsuche auf verschiedene Themenschwerpunkte, so zum Beispiel auf lokale Suche, Reiseplanung, Gesundheit und Einkaufen. Auch optisch will Bing etwas Spezielles darstellen: Auf der Homepage wechselt täglich das Hintergrundbild, sehr ästhetische Fotos mit kurzer Info dazu.

Die verschiedenen nationalen Versionen zeigen Ausbau-Unterschiede. Am breitesten aufgestellt ist die heimische USA-Urversion. Die Schweizer Beta-Version führt die Rubriken Web, Bilder und News; anzeigen lassen kann man „Alle“, „Nur Deutsch“ sowie „Seiten aus: Schweiz“. Die Beta-Version für Deutschland ist weiter fortgeschritten, sie enthält zusätzlich die Rubriken Videos, Shopping und Karten. 

Die Themenpräferenzen zeigen sich bei der Top-Reihenfolge der Webseiten. Nach der Eingabe beispielsweise von „Bern“ sind offenbar touristische oder kulturelle Seiten favorisiert. In einer linken Spalte gibt es Vorschläge für lokale oder regionale Subthemen (z.B. Bern Wetter, Bern Internet, Uni Bern, Kanton Bern, Schweiz).

Was es bei Google neuerdings auch gibt: Wenn man mit der Maus (ohne Klick) über eine einzelne Webseitenzeile fährt, erscheint rechts davon ein grauer Pfeil, wo dann eine erste Textauswahl dieser Webseite erscheint. So kann man recht schnell eruieren, ob diese Webseite die gesuchte Information vermutlich enthält.

Tests haben gezeigt, dass Google mit Abstand am meisten Suchresultate erzeugt. Aber vielleicht braucht man so viele meistens gar nicht. Ich habe übrigens eine Website entdeckt, wo die Resultate beider Suchmaschinen (Bing und Google) nebeneinander zu sehen sind. Vielleicht findet man noch schneller das Gewünschte. Die Resultate eines neueren Suchmaschinen-Tests auf Spiegel online vergleichen Google mit Bing, Ask (USA) und Metager (Deutschland). Bing kommt da gut weg, Google ist wegen der höchsten Resultat-Aktualität der Sieger.

Sie sehen, man kann also durchaus auch mal eine andere Suchmaschine als immer nur Google ausprobieren. So oder so ist es zielführend und zeitsparend, wenn man von Anfang an wenn möglich die Suche durch mehrere aneinander gereihte Suchbegriffe eingrenzt. Am besten liest man einmal die entsprechenden Hilfen der Suchmaschinen, zum Beispiel unter Suchtipps die Google-Hilfe oder bei Bing die Bing-Hilfe.

Suchmaschinen sind sicher sehr hifreich. Demgegenüber hatte aber Pablo Picasso mal gesagt: „Je ne cherche pas, je trouve.“ Das hatte er aber wohl etwas anders gemeint…

Beste Grüsse und fröhliches Suchen
Franz Haller

  1. Kommentiert von Im Web nach Personen suchen « Rundum Digital am 20. Januar 2012, 17:06

    [...] denselben Seiten landen Sie in vielen Fällen auch, wenn Sie den Namen der Person bei Google oder bing   eingeben. Einige vor allem für die Schweiz relevante andere Online-Personensuchmaschinen mit [...]

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