Erweitern Sie die Nutzungsmöglichkeiten Ihres Smartphones mit für Sie geeigneten Apps. Viele sind gratis.
Apps beherrschen die Welt der modernen Handys: Von diesen Mobilfunkprogrammen existieren schon mehrere 100’000. Nur schon fürs iPhone allein gibt es heute über 300’000 Apps. Eine unübersehbare Zahl. Und gerade das dürfte für viele User ein Problem sein.
Was sind Apps?
Apps (von engl. application) sind kleine Anwenderprogramme für Smartphones und andere leistungsfähige Natels. Einige wenige sind jeweils schon in einem neu gekauften Smartphone drin und als kleines charakteristisches Icon auf dem Display erkennbar. Beim iPhone zum Beispiel ein Wetter- oder ein Landkarten-App. Durch Antippen wird das App geöffnet.
Weitere Apps gibt es fast für alle Lebenslagen und Bedürfnisse, z.B. aus folgenden Bereichen: Karten/Navigation, Wetter, News, Unterhaltung, Spiele, soziale Netzwerke, Musik, Sport, Finanzen, Reisen, Essen/Trinken, Gesundheit und, und, und. Eine amerikanische Studie von Nielsen ermittelte die am häufigsten genutzten Kategorien. Aus den für die Generation 50plus vermutlich interessantesten App-Kategorien führe ich hier ein paar konkrete Beispiele an, damit man sich etwas darunter vorstellen kann:
Medien: SF, NZZ, Blick, Stern, Eurosport, 20Minuten
Karten: Strassenkarten, Ortspläne, Wanderrouten
Wetter: aktuelles Wetter und Prognosen weltweit
Wissen: Wikipedia, Deutsch-Englisch
Soziale Netzwerke: Facebook, Twitter
Spiele: Solitaire, Schach, Sudoku, Kinderspiele
Musik: Radio Swiss Classic (Playlist), Musikinstrumente
Reisen: Fahrpläne (SBB, ÖV, Flüge etc.), Wanderungen
Gesundheit: Kalorienrechner, Diät Coach, GPS-Cyclometer
Essen/Trinken: Weinquiz, GaultMillau Guide, Rezepte, Restaurantfinder
Wie kommt man zu Apps?
Die Apps können von handypezifischen Internetplattformen heruntergeladen werden, entweder auf den PC oder direkt aufs Handy, und zwar für Ihr
- Android-Handy im Android Market
- iPhone im AppStore
- Nokia im OVI Store
- BlackBerry in der AppWorld
Und hier finden Sie weitere Informationen und Downloads:
- für Android-Handys
- für iPhone
- für Nokia
- für BlackBerry
Auch so ist es vermutlich für viele noch schwierig, sich in diesem App-Urwald zurechtzufinden. Eine Möglichkeit ist, in einer Suchmaschine nach den beliebtesten Apps zu suchen. Ich habe mal in Google „beliebteste Apps Schweiz“ eingegeben und dabei fürs iPhone eine schweizspezifische Zusammenstellung gefunden. Diese Liste ist nach Kategorien geordnet und enthält die Downloadpreise in Schweizer Franken. Wenn Sie wie ich ein iPhone besitzen, können Sie mit dem Handy direkt in den AppStore gehen (das AppStore-Icon ist auf Ihrem Startdisplay). Dort können Sie einzelne Kategorien abklappern, die aktuellen Top 25 anschauen oder via Suchbegriff ein spezifisches App suchen. Nach dem Anklicken finden Sie einen Beschrieb und den Preis. Jetzt können Sie das App installieren. Swisscom bietet Ihnen für verschiedene Smartphone-Typen eine App-Auswahl.
Für iPhone-Besitzer gibt es mit dem Appvisor neuerdings ein sehr praktisches Tool von Swisscom, um im AppStore von iTunes das für Sie Interessante herauszufiltern. Aufgrund von Ratings, Reviews und Empfehlungen in der Appvisor Community, von Ihren persönlichen Vorlieben und Ihrem aktuellen Aufenthaltsort macht Ihnen das Gratis-Tool passende App-Vorschläge. Installieren Sie das Tool als App auf Ihrem iPhone. Sie können dann unterwegs geeignete Apps suchen und installieren.
Was kostet ein App?
Sehr viele Apps sind gratis, andere kosten häufig zwischen 1 und etwa 6 Franken. Meistens sind das einmalige Kosten, die weitere Benützung kostet dann nichts mehr. Weitere interessante Informationen zu den Preisen und zur aktuellen App-Nutzung durch die Handybesitzer finden Sie hier.
Also ab in die App-Welt! Lassen Sie sich jetzt ruhig etwas „verappeln“. Sie können damit den Nutzen Ihres Smartphones vervielfachen, und das erst noch praktisch gratis. Ich wünsche Ihnen viele interessante, spannende oder lustige Entdeckungen.
Herzliche Grüsse
Franz Haller




Ich bin Franz Haller. Ich publiziere praxis-bezogene Beiträge über den nutzen-stiftenden Umgang mit digitalen Medien, ins-besondere zuhanden von darin noch nicht so geübten Lesenden.







[...] Über Apps, die kleinen praktischen Programme für Smartphones und Tablet-PCs, hatte ich schon am 17.12.2010 auf meinem Blog berichtet. [...]